15.01.2026

MembrAIn: Studierende bringen KI in den Mittelstand

In einem Uni-Projekt haben Studierende des LSWI zusammen mit der membraPure GmbH aus Hennigsdorf ausprobiert, wie KI im Mittelstand praktisch eingesetzt werden kann.

Von der Idee zum fertigen Prototyp in 60 Stunden

Das Team hat sich die Produktionsprozesse bei membraPure angeschaut und 21 Stellen gefunden, an denen KI helfen könnte. Nach einer Bewertung (Was bringt's? Wie aufwändig? Gibt's genug Daten? Lohnt sich das?) fiel die Wahl auf die Analyse der Abnahmeprotokolle.

Das Ergebnis ist eine Web-App namens „membrAIn Faultcast". Sie erfasst Fehler digital, liest Service-Protokolle ein und analysiert die Daten mit einem geeigneten Large Language Model (LLM). Das Spannende dabei ist, dass die App komplett mit KI-Tools wie Claude Code, ChatGPT und Gemini programmiert wurde, und das in nur rund 60 Stunden. Damit zeigt das Projekt gleich doppelt, was KI kann.

Was beide Seiten davon haben

Für membraPure bedeutet das frische Ideen, aktuelles Know-how und ein funktionierender Prototyp bei minimalen Kosten (die API-Nutzung hat etwa 20 Dollar gekostet). Für die Studierenden gab es echte Praxiserfahrung statt trockener Theorie.
Das Unternehmen plant die Weiterentwicklung des Prototyps.

Interesse?

Sie interessieren sich für ähnliche Kooperationsprojekte? Der LSWI bietet verschiedene Formate der Zusammenarbeit, von Studierendenprojekten über Abschlussarbeiten bis hin zu Forschungskooperationen. Kontaktieren Sie uns gerne, um gemeinsam die Potenziale in Ihrem Unternehmen zu erschließen.


Dieser Beitrag basiert auf dem Studierendenprojekt "MembrAIn", das in Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Prozesse und Systeme (LSWI) der Universität Potsdam und der membraPure GmbH durchgeführt wurde.